Die Römische Republik

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Verfassung

Die Römische Republik bezeichnet die Staatsform des römischen Staates in der Zeit zwischen dem Ende der Königsherrschaft (etwa 510 v. Chr.) und der Errichtung des römischen Kaisertums (27 v. Chr.).
Im übertragenen Sinne steht der Begriff Republik" auch für die Geschichte des römischen Staates in dieser Zeit.





Die Römische Republik enthielt eine Reihe von Elementen der Gewaltenteilung die auch heute noch Grundlage vieler Verfassungen sind.




Das Regierungssystem hatte zwei besondere Prinzipien: Zum einen durften alle Ämter immer nur für ein Jahr ausgeübt werden (Annualität). -> Siehe Präsentation !

Zum anderen wurden alle Ämter immer von mindestens zwei Personen gleichzeitig besetzt (Kollegialität).-> Siehe Prsäsentation !
  • Das höchste Amt der Republik war das Konsulat -> Die Konsuln standen der Verwaltung und dem Militär vor!
  • In Krisenzeiten gab es die Möglichkeit für ein halbes Jahr einen einzelnen Diktator zur ernennen.





Kontrolliert wurden die Amtsträger von dem Senat und den Volksversammlungen ( Comitia ). -> Siehe Präsentation !






  • Beide Versammlungen waren auch für die Gesetzgebung zuständig.
  • Die Mitglieder des Senats wurden nicht gewählt sondern ernannt und behielten ihr Amt auf Lebenszeit.
  • Ursprünglich war der Senat nur Patriziern vorbehalten später konnten aber auch Plebejer dieses Amt ausüben. -> Siehe Präsentation !
  • Die zehn Tribunen wurden von der Volksversammlung bestimmt. Sie konnten Entscheidungen des Senats entgegenwirken.Die Volksversammlung wurde in die Tributskomitien und die Zenturiatskomitien unterteilt.


Textquelle: www.wikipedia.de




Quelle: www.google.de/bilder/römische republik verfassung
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Die Entstehung der Republik

Der letzte legendäre König Roms, Lucius Tarquinius Superbus, der sogenannte Überhebliche, wurde angeblich 509 v. Chr. unter Führung des Lucius lunius Brutus vertrieben, womit die Zeit der Republik begann.Der König handelte immer selbstsüchtig und hatte nie auf die Bedürfnisse der Gemeinschaft geachtet. Im gleichen Jahr wurde in Athen der letzte Tyrann Hippias gestürtzt und Kleisthenes begann die Demokratie aufzubauen. Rom wollte zeigen, dass es gleichzeitig mit Athen die Herrschaft des Einzelnen beendet und eine Republik eingeführt hatte. -> Siehe Präsentation !Die römische Aristokratie hatte sich zum Ziel gesetzt, die Tyrannei zu beenden und nie mehr eine Königsherrschaft zu dulden. Dafür sollte die 509 v. Chr. verfasste lex Valeria sorgen, die unter Todesstrafe die Wiedereinführung der Königtums verbot. Nun regierten die Patrizier -> Siehe Präsentation !, in welcher Form anfänglich, bleibt in der Forschung umstritten, Ob wirklich wie es die ca. 500 Jahre später einsetzende römische Geschichtsschreibung darstellte, sofort das System von zwei gleichberechtigt an der Spitze stehenden Konsuln existiert hat, die für ein Jahr durch Wahl an die Macht gelangten.






Bildquelle: www.wikipedia.de/römische republik/rechte spalte
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Im 5. Jahrhundert v. Chr. stand für den römischen Stadtstaat die Auseinandersetzung mit den Etruskern im Vordergrund. Etwa in der Mitte des 5. Jahrhunderts wurde das für römische Bürger geltende Recht auf zwölf Tafeln aufgezeichnet .-> Siehe Präsentation !



Rom hatte wohl schon vor dem 6. Jahrhundert v. Chr. eine bedeutende Rolle in der Landschaft Latium gespielt. Nach der Festsetzung der Republik begann man mit einer Expansionspolitik, die sich anfangs meist aus der militärischen Abwehr einer vermeintlichen Bedrohung von außen ergab und zuletzt mit dem Sieg über die Angreifer endete. Bei den anschließenden Friedensverhandlungen erwiesen sich die Römer meist als sehr flexibel und schlossen mit den gerade besiegten Gegnern in der Regel Bündnisse zu annehmbaren Bedingungen. Auf diese Weise wuchs durch die neu gewonnenen Bündnispartner unter den italischen Stämmen in Mittelitalien die römische Macht immer weiter.

Jedoch nutzte man auch die erkannte Schwäche einer Stadt oder eines Gebietes aus, um sie zu erobern und dem römischen Machtgebiet einzugliedern, wie z.B. die Stadt Veji. Dabei behandelte man die besiegten Gegner weitaus rücksichtsloser, versklavte die Bevölkerung und verteilte ihren Besitz unter die römischen Bürger
. -> Siehe Präsentation !

Nach gut hundert Jahren Erweiterung Roms, erlitt die Republik im Jahre 387v. Chr. einen schweren Rückschlag, als Rom von den Kelten eingenommen und geplündert wurde. Bald darauf war Rom ausgeweitet, nach Süden und Norden. Die Samnitenkonnten in harten und langwierigen Kämpfen zwischen 343 und 290 v. Chr. bezwungen und ihr Territorium in den so genannten Samnitenkriegen in das römische Machtgebiet eingegliedert werden. Die Etrusker hingegen, die zuvor vor allem das Gebiet nördlich Roms beherrschten und deren Macht im Niedergang begriffen war, wurden in kaum verhohlenen Angriffskriegen der römischen Macht unterworfen. -> Siehe Präsentation !

In Rom erkämpften sich die Plebejer im Laufe der Zeit immer mehr Rechte und auch Zugang zu den verschiedenen Ämtern. Das heißt, dass diese Ämter den jeweiligen Personen die Möglichkeit boten, Ansehen zu erwerben, gleichzeitig aber verlangt wurde, die persönlichen Beweggründe in Bahnen zu lenken, die auch dem Gemeinwesen nützlich waren. Der „Hunger nach Ansehen“ vieler Römer kann als ein Merkmal der römischen Republik gelten, was sich vor allem in der Krisenzeit der Republik als schwere Belastung erweisen sollte. -> Siehe Präsentation !
Textquelle: Buch: Römische Geschichte-Republik und Kaiserzeit bis 284 n. Chr.

















Aufstieg zur Großmacht

In der Zeit nach 340 v. Chr. gelang es den Römern viele Städte in der Region Latium unter römische Kontrolle zu bringen. Etwa ab 280 v. Chr. unterwarfen die Römer auch Süditalien wo sich Griechen niedergelassen hatten. Zur Sicherung ihrer Herrschaft legten die Römer mehrere Kolonien an. Des weiteren hat sich Rom in ein Bündnissystem mit mehreren Städten und Stämmen niedergelassen.
In der Zeit zwischen 264 v. Chr. und 146 v. Chr. führte der römische Staat die Drei Punischen Kriege durch die der Stadtstaat schließlich zur Großmacht aufstieg. Im Zuge der Punischen Kriege gerieten auch die griechischen Stadtstaaten und Makedonien in Abhängigkeit Roms. -> Siehe Präsentation !

Textquelle: Buch: Das römische Weltreich










Krise der Republik und Bügerkriege

Quelle: www.google.de/bilder/römische republik großmacht
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Der Aufstieg Roms zur Großmacht brachte für den Staat neben vielen Vorteilen auch eine Reihe von Problem. Ein entscheidendes Problem war die Militärverfassung. Das traditionelle Milizsystem bei dem alle Bürger der Stadt an der Verteidigung und Kriegführung beteiligt waren erwies sich angesichts der vielen durch die Erweiterung Roms, die notwendigen gewordenen Feldzüge als nicht mehr praktikabel. Nach Niederlagen im Jugurthinischem Krieg und gegen die Kimber und Teutonen setzte schließlich der römische Feldherr Marius eine Reform der Militärverfassung durch. Er führte eine Berufsarmee von gut ausgebildeten und längerd
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ienenden Soldaten ein.

Die neue Militärverfassung führte zu einer engeren Bindung der Söldner an ihren jeweiligen Feldherrn. Für die meist besitzlosen Söldner war der Kriegsdienst nun nicht mehr eine Pflicht neben ihrem normalen Beruf sondern der einzige Broterwerb. Die Söldner erwarteten deshalb von ihren Feldherrn Beute und darüber hinaus nach ihrer Entlassung eine Versorgung mit Landbesitz. Die Versorgung der Veteranen wurde nun zu einem Thema das die politische Diskussion in Rom immer wieder beeinflußte. Die enge Bindung der Truppen an einzelne Feldherren erwies sich jedoch auch in einer anderen Hinsicht als schwere Belastung der politischen Verfassung. Denn für die Feldherrn ergab sich nun die Möglichkeit mit den ihm ergebenen Truppen eigene Interessen auch gegen den Willen von Senat oder Volksversammlung durchzusetzen. Das Zeitalter der Bürgerkriege ist von diesen "privaten" Armeen ehrgeiziger Politiker geprägt.
Etwa ab dem Jahr 133 v. Chr. standen sich in Rom die Optimaten und Popularen gegenüber. Die Popularen wollten die sozialen Gegensätze in Rom durch eine umfassende Agrarreform verändern. Die Versuche von Tiberius Gracchus im Jahre 133 v. Chr. und seinem Bruder Gaius zehn Jahre später scheiterten jedoch ( Gracchische Reformen . -> Siehe Präsentation !

Textquelle: Buch: Das römische Weltreich









Quellen:


Bücher: Das Römische Weltreich und Römische Geschichte Republik und Kaiserzeit bis 284 n. Chr.
http://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6mische_Republik
http://www.google.de/bilder