Die Punischen Kriege & Der Aufstieg Roms zur Weltmacht


Punische Kriege

Allgemeine Definition:

  • Als Punische Kriege bezeichnet man eine Serie von drei Kriegen in der Antike.

  • Es gab einen ersten, zweiten und dritten Punischen Krieg.
  • Bei diesen Kriegen handelte es sich um den Konflikt zwischen Karthago, der alteingesessenen See- und Handelsmacht, die den westlichen Mittelmeerraum kontrollierte und dem jungen Römischen Reich, das soeben Herr über Italien geworden war.

  • Anfangs war das Verhältnis zwischen Rom und Karthago kooperativ gewesen.

  • Während den Kriegen gelang es Karthago mehrmals die Römer an den Rand einer Niederlage zu drängen, doch Rom stand letztlich als Sieger da und Karthago war sehr geschwächt.external image CarthageMapDe.png


  • Der Erste Punische Krieg wurde zwischen 264 und 241 v. Chr. hauptsächlich mit Seestreitkräften auf Sizilien geführt.

  • Begann mit dem römischen Eingreifen in Messina.

  • Rom errichtete eine Flotte mit der sie bei Mylae (westlich von Messina) die karthagische Flotte mit Hilfe von Enterbrücken vernichteten.

  • Weitere Seeschlachten auf dem Weg nach Afrika, verloren die Römer jedoch. 261 v. Chr. eroberten die Römer Agrigent, dass die Karthager 254 v. Chr. zurückeroberten.

  • 250 v. Chr. siegten die Römer bei der Schlacht Panormus ( dem heutigen Palermo ), und gewannen auch die Seeschlachten 241 v. Chr. bei den Ägadischen Inseln.

  • So entschied Rom den Krieg für sich und Karthago musste die Insel Sizilien und deren umliegenden Inseln an Roms angeben.


  • Der Zweite Punische Krieg wurde zwischen 218 und 201 v. Chr. geführt.
  • 219 v. Chr. eroberte und zerstörte Hannibal Sagunt. Dies war auch der Kriegsauslöser.
  • external image Hannibal.jpgHannibal zog mit seinem Heer über die Alpen und drang daraufhin in Italien ein, wo er große Siege erzielen konnte. Der größte Sieg erzielte Karthago 216 v. Chr. in Cannae.
  • Währenddessen kämpften die Karthager in Spanien gegen Scipionen. ( römisches Adelgeschlecht mit vielen bedeutsamen Feldherren und Politikern )
  • 212 v. Chr. eroberte der römische Konsul Marcellus, Syrakus ( Stadt auf Sizilien ) welches im zweiten punischen Krieg auf der Seite der Karthager kämpfte.
  • Rom entschied den Krieg für sich, als die Römer die Heere der Karthager bei Zama und in den Ebenen von Tunis zerschlugen. Karthago musste große Teile seiner afrikanischen Provinzen aufgeben.

  • Der Dritte Punische Krieg fand zwischen 149 und 146 v. Chr. statt und endete mit der vollständigen Zerstörung Karthagos und der Entstehung der römischen Provinz Africa.
  • Auslöser waren Streitigkeiten zwischen Karthago und Numiderkönig Masinissa.
  • Rom vernichtete Karthago vollständig, aus Furcht eines Wiederaufstieges Karthagos. Kriegsanlass war ein Vertragsbruch. ( Friedensvertrag )

Folgen:
Für Karthager sicherlich nicht gut. Sie verloren ihre Heimat. Viele der Überlebenden mussten Rom als Sklaven dienen, Soldaten Karthagos unterworfen sich der römischen Armee oder wurden getötet. Für die Römer hatten die Kriege jedoch gute Folgen. Sie waren nun Herrscher über den Mittelmeerraum. Der Staat hatte viel Geld nachdem sie die Reichtümer der Karthager an sich genommen hatten.

Aufstieg Roms zur Weltmacht
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  • external image roemerreich.jpgerfolgreiche kriegerische Auseinandersetzungen gegen andere Mächte im Mittelmeerraum ( Besetzung der Adriaküste oder Nordafrikanische Küste / Kleinasiens. ( heutige Türkei ) später aber auch in der Ägäis ( Griechenland ).
  • Eroberung neuer Provinzen/ Kolonien .
  • Kontrolle über neue Regionen.
  • Eroberung von Makedonien einem Verbündeten Karthagos, 1 Jahr später Eroberung Griechenlands. In Krieges bis 168 v. Chr. beherrschte Rom nun den kompletten östlichen Mittelmeerraum.
  • Rom hatte letztendlich einen Großteil Europas unter Kontrolle, nicht nur am Mittelmeerraum, sondern später auch in Zentraleuropa.
  • Einnahme von Einkünften römischer Bürger.
  • Bündnissystem mit anderen Stämmen oder Städten.
  • Durch neue Provinzen und Kolonien gab es eine große wirtschaftliche Expansion in Rom
  • Sklaverei der überlebenden Bürger Karthagos im dritten punischen Krieg.
  • Wirtschaftform war demokratisch, doch nicht alle Beteiligten waren demokratisch. So war das römische Volk der demokratische Teil, der Senat aristokratisches Element und das Konsulat ein monarchisches Element.
  • Ein weiterer Punkt war, dass die Römer ihr Volk gut gelaunt halten konnten. Wie zum Beispiel durch Spiele oder Gladiatorenkämpfe. Das Volk war also zufrieden.
  • Durch die Kontrolle anderer Kulturen eignete sich Rom ein großen Wissen an, wie zum Beispiel das Wissen der Griechen.

Quellen:
http://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6mische_Republik
http://www.imperiumromanum.com/geschichte/geschichte_mittel_02.htm
http://www.wissen.de/wde/generator/wissen/ressorts/geschichte/index,page=1219470.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Punische_Kriege
Bildquellen:
http://www.wcurrlin.de/links/kartendownload/roemerreich.jpg
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:CarthageMapDe.png&filetimestamp=20060318153252
http://www.petersfiguren.de/css/Grafik/Hannibal.jpg